Jeremy Rifkin / Soziologe, Ökonom, Publizist, Gründer Foundation on Economic Trends / Wegbereiter in ein neues Zeitalter

2013 Speaker bei den Energy Awards. Deutliche Kritik an der deutschen Politik, bzw. Politik allgemein. Er hat zu mehr Verantwortung aufgerufen, insbesondere in Bezug auf Energiethemen / Biosphäre. Weckruf Klimawandel. Null-Grenzkosten. Sharing Economy. Das Ende der Arbeit. 3. Sektor. Social Entrepreneur. Visionär oder Utopist..? Denkanstöße, die wichtig sind und viele hören ihm auch zu – sogar die Bundesregierung. Es könnten noch mehr sein.. Hoffnungsvoller Perspektivwechsel..!

Nicht immer hat alles direkt mit EE oder eMobility zu tun, aber die Ansätze dahinter, die Herangehensweisen sind wichtig, weil sie den notwendigen Gesamtzusammenhang, den Wandel übergreifend erklären. Sich darüber zu informieren und sich mit neuen Gesellschafts- und Unternehmensmodellen zu beschäftigen, halte ich für extrem horizontalerweiternd.. Aber: Kein Sonntagsspaziergang.

Jeremy Rifkin ist für eine steile These immer gut. Doch obwohl seine Visionen manchmal utopisch anmuten, hören ihm Wirtschaftsführer, Spitzenpolitiker und Wissenschaftler gebannt zu. Katja Gentinetta trifft den einflussreichen Soziologen in Berlin zum Gespräch. Unbedingt anschauen..

Der gefragte amerikanische Soziologe Jeremy Rifkin hat sich in seinem Buch «Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft» mit dieser rasanten Weiterentwicklung des Internets auseinandergesetzt. Darin erklärt er, wie sich der Kapitalismus weitgehend selbst abschaffen wird und unsere Gesellschaft den Weg zu einer Share-Economy einschlägt. Die Welle der Technologisierung werde eine Produktivität von solchem Ausmass ermöglichen, dass die Grenzkosten von Gütern und Dienstleistungen beinahe verschwinden.

Dieses Phänomen ist schon heute zu beobachten. So spielt es in der Musikindustrie etwa keine Rolle mehr, ob tausend oder eine Million Alben vertrieben werden. Mit dem Internet der Dinge soll sich diese Logik nun auch auf andere Industrien ausbreiten. «Das Internet ist dabei, sich in ein Super-Internet der Dinge zu verwandeln, in dem das Kommunikationsnetz mit Energie- und automatisierten Logistiknetzen zu einem grossen System verbunden wird. Das wird eine dritte industrielle Revolution auslösen», ist Rifkin überzeugt.

Er spricht von riesigen Datenmengen, die zwischen Autos, Büros, Fabriken und Wohnungen hin und her fliessen und für jeden von uns zur Analyse und Verwertung zugänglich sein werden. Eigentum und Besitz werden im Zuge dessen als Werte an Bedeutung verlieren und wir Menschen werden uns zunehmend über das Teilen definieren.

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